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biogas20: Online-Kongress der Biogasbranche zu Biomethan und Zukunftsmärkten

Biogas20, der alljährliche Fachkongress rund ums Thema Biogas findet am 10. und 11. Dezember im Online-Format statt. Im Rahmen von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des BMK, werden aktuelle und zukünftige Chancen und Herausforderungen für die Branche beleuchtet.

Im Fokus des diesjährigen Branchentreffs stehen folgende Themen:

  • Die zukünftige Energie- und Rohstoffwelt
  • Biogas und Biomethan zur Bereitstellung von Strom, Wärme und Kraftstoff
  • Greening the Gas grid
  • Forschungs- und Weiterentwicklungsnotwendigkeiten im Biogassektor

Der Online-Kongress wird von Bundesministerin Leonore Gewessler, Biogas-Obmann Norbert Hummel, dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Moosbrugger und Gerhard Löffler als Vertreters des Landes Salzburg eröffnet.

Daran anschließend widmen sich vier Vorträge dem Thema Biomethan, wobei sowohl der Blick über nationale Grenzen gewagt als auch ein innovatives Projekt präsentiert werden wird. Auch das AGCS Biomethan Register Austria wird mit einem Vortrag zu den "Herausforderungen am Weg zum europäischen Biomethannachweis" vertreten sein.

Im Anschluss werden Zukunftsmärkte für Biogasanlagen diskutiert und die Vielfältigkeit der Biogastechnologie aufgezeigt. Das Abschlussplenum des ersten Tages beschäftigt sich sowohl mit Finanzierungsmöglichkeiten von Biogas- und Biomethananlagen als auch mit dem lange erwarteten Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG).
Am zweiten Tag dreht sich der erste Vortragsblock um Effizienzsteigerungen bei Biogasanlagen, der Nachmittag widmet sich der Emissionsminderung von Biomethan sowie dem Einsatz biologischer Flockungsmittel.

Das umfangreiche und breitgefächerte Programm bietet Anknüpfungspunkte für Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Durch den Rückgriff auf benutzerfreundliche Online-Tools sind auch Frage- und Diskussionsmöglichkeiten gewährleistet.

Der Kongress findet mit Unterstützung durch klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), dem Land Salzburg, der Landwirtschaftskammer und der European Biogas Association (EBA) statt.

Nähere Infos und das Programm finden Sie hier.

Zur Anmeldung geht es hier.

Neue Newsletter des von der EU-Kommission geförderten F&E-Projektes REGATRACE

Biomethan als flexibler und verlässlicher Energieträger wird durch das REGATRACE-Projekt in Europa in den Fokus gerückt. Da Biomethan chemisch und physikalisch die gleichen Eigenschaften wie Erdgas aufweist, wird die europäische Gasinfrastruktur als Logistiksystem herangezogen.

Die Entwicklung eines effizienten Austauschsystems von Biomethannachweisen, stellt das zentrale Projektziel dar, welche Investitionen für die Produktion erneuerbarer Gase ermöglicht, um den gesamten europäischen Markt beliefern zu können.

Das Projektkonsortium hat im Juli den 2. Projekt-Newsletter mit Neuigkeiten aus der Biomethan-Welt, Projekt-Neuigkeiten sowie Neuigkeiten aus den REGATRACE Ländern publiziert. Den gesamten Newsletter finden Sie hier:

Sektorkopplung in Österreich: Potentiale und Initiativen

Um bis 2040 Klimaneutralität in Österreich zu erreichen, wie von der Bundesregierung geplant, muss das Energiesystem durch drastische Verringerungen der Treibhausgasemissionen einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu muss das Potential an erneuerbaren und nachhaltigen Ressourcen in Österreich gehoben sowie die vorhandene Infrastruktur (Energienetze und -speicher) durch Sektorkopplung verknüpft werden. 

Sektorkopplung bedeutet intelligente Branchenintegration durch das Kombinieren und Verknüpfen von Technologien, Energieträgern und Infrastrukturen mit den Zielen die Versorgungssicherheit, Flexibilität und Kosteneffizienz stabil gewährleisten zu können. In einer Presseaussendung vom 03.06.2020, haben die österreichischen Energieverbände ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier mit Rahmenbedingungen zur Sektorkopplung veröffentlicht. Oesterreichs Energie und Fachverband Gas Wärme bezeichnen die Sektorkopplung von Strom, Gas und Wärme als eine einmalige Chance. 

Um die Klima- und Energieziele umzusetzen sowie die vorhandenen Potentiale zu heben, gibt es in Österreich mehrere Pilot- und Leuchtturmprojekte, in denen Forschung, Energiebranche und Industrie sich zusammenschließen, um die Energiezukunft von morgen zu erarbeiten. 

Im Project carbonATE, gefördert durch den Klima- und Energiefonds und das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt Energie Mobilität, Innovation und Technologie (BMK, vormals BMvit), erarbeiten Forscher unter der Leitung der Universität für Bodenkultur gemeinsam mit best Research, AAT Abwasser- und Abfalltechnik GmbH und EVM Energie Versorgung Margarethen am Moos die Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Biomethanisierung, um Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff zu verwerten. Verunreinigungen an O2 und N2 lässt das Potential an Gasen stark reduzieren. Aufreinigungstechnologien zur Gewinnung von anoxischem CO2 sind teuer und energieintensiv. Das Forschungsprojekt zielt auf einen enzymatischen Ansatz zur Abscheidung von CO2 ab und bietet somit eine Möglichkeit, CO2 günstig und energiearm aus verschiedenen Gasen wie Verbrennungsgasen zu gewinnen. Diese Technologie bietet somit ein großes Potential für die Methanisierung an Gasen an.

Das EU-Projekt „H2Future“ wird durch „Fuel Cells and Hydrogen 2 Joint Undertaking“ der EU-Kommission gefördert. In diesem Projekt setzen sich die Unternehmen Verbund, Voestalpine, APG, Siemens, K1MET, TNO mit der Produktion von Wasserstoff aus grünem Strom durch eine Wasserstoffelektrolyseanlage direkt vor Ort der Stahlproduktionsanlage Voestalpine in Linz auseinander. Diese ermöglicht es einerseits das Stromnetz bei Fluktuationen durch die schwankende Produktion von erneuerbarem Strom zu stabilisieren. Andererseits wird Wasserstoff bereitgestellt, welcher vorerst für Forschungszwecke, später zum Einsatz im Produktionsbetrieb kommt. Die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in den verschiedenen Prozessstufen der Stahlherstellung, vor allem aber den Ersatz von fossilem Gas, Koks und Kohle durch Wasserstoff bei der Herstellung von Stahl werden erforscht.

Das Forschungs- und Leuchtturmprojekt „Underground Sun Storage“, gefördert im Rahmen des Energieforschungsprogramms des österreichischen Klima- und Energiefonds, setzt auf die Produktion und Speicherung erneuerbarer Gase im Rahmen eines in-situ Feldversuchs in einer Erdgaslagerstätte. Österreich kann aufgrund seiner guten geologischen Voraussetzungen einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit Europas durch Energiespeicher in Form von Erdgaslagerstätten leisten. In einer mit grünem Strom betriebenen Power-to-Gas-Anlage wird Wasserstoff erzeugt, welcher danach mit Kohlenstoffdioxid in eine vorhandene (Poren )Erdgaslagerstätte in mehr als 1.000 Metern Tiefe eingebracht wird, wo diese mikrobiologisch zu „erneuerbarem“ Methan umgewandelt werden. Das erneuerbare Gas wird anschließend direkt in dieser Erdgaslagerstätte gespeichert und kann bei Bedarf über das Gasnetz zum Verbraucher transportiert werden. In diesem österreichischen Forschungsprojekt arbeiten RAG Austria AG, Montanuniversiät Leoben, Universität für Bodenkultur Wien, ACIB Austrian Center for Industrial Biotechnology, Johannes Keppler Universität Linz und axiom Angewandte Prozesstechnik Ges.m.b.H zusammen.

Quellen:

 

Neue Regierung: Erwartung auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen für erneuerbare Energieträger in Österreich

Die neue österreichische Bundesregierung, welche sich aus ÖVP und den Grünen zusammensetzt, startete ihre Tätigkeit Anfang des Jahres 2020. Das Regierungsabkommen listet „Die Bekämpfung des Klimawandels und die Einhaltung der Klimaziele von Paris“ als zweites von acht Hauptzielen der kommenden Regierungsarbeit.

Die österreichische Bundesregierung bekennt sich somit klar zum Klimaschutz in dem „aus Verantwortung für Österreich“ betitelten Regierungsprogramm. Es wird betont, dass Umweltschutz und ein starker Wirtschaftsstandort keinen Widerspruch darstellen muss, sondern viele Möglichkeiten eröffnet, wie z.B.: für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Investition in Nachhaltigkeitsprojekte.

Klimaneutralität solle daher bis zum Jahr 2040 in Österreich erreicht werden, mit dem spezifischen Ziel, dass die nationale Stromversorgung bis 2030 bilanziell zu 100% mit Ökostrom abgedeckt sein werde. Zur Erfüllung dieser Pläne, wird ein Zubau von rund 27 TWh erneuerbarem Strom benötigt.

Die Steigerung der Erzeugungskapazität bei Photovoltaik um 11 TWh und bei Wind um 10 TW sind im aktuellen Regierungsprogramm verankert, wobei weitere 5 TWh aus Wasserkraft und 1 TWh von Biomasse hinzukommen sollen. Ebenso müssen starke Emissionseinsparungen von Treibhausgasen im Strom-, Gas- und Wärme/Kältesektor erreicht werden, weshalb bis 2030 etwa 5 TWh an erneuerbaren Gasen in das Gasnetz sowie erneuerbare Wärme in die Fernwärmenetze eingespeist werden sollen.

Es gibt jedoch derzeit noch keine direkten finanziellen Anreize für Erzeugung, Einspeisung und/oder Verbrauch erneuerbarer Gase. Durch das Ökostromgesetz (ÖSG) wird ein Einspeisetarif für erneuerbaren Strom aus Biogas bereitgestellt. Das ÖSG wurde 2012 implementiert und seither mehrmals adaptiert. Die letzte Überarbeitung fand im September 2019 statt, als eine Verlängerung der aktuellen Einspeisetarife für solange verlängert wurden, bis das Erneuerbare Ausbau Gesetz (EAG) implementiert werden soll. Dem EAG wird daher große Bedeutung beigemessen, damit Österreich seine Klima- und Energieziele für 2030 erreichen kann. Es wurden zwar bisher keine genauen Details zum EAG veröffentlicht, allerdings werden finanzielle Anreize für Biomethan im Zuge der greening-the-gas-Strategie angeführt und es könnte eine Gesetzesvorlage im Frühsommer veröffentlicht werden. Der Biomethan- und der gesamte (erneuerbare) Energiesektor hoffen daher auf stabile Richtlinien und verlässliche Rahmenbedingungen, um die existierenden Potentiale zu realisieren und die Regierungsvorgaben bis 2030 zu erfüllen.

 

Erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 27001

Die Absicherung sensibler Informationen und wichtiger Geschäftsprozesse ist ein kritischer Erfolgsfaktor für viele Unternehmen. Besonders Betreiber kritischer Energieinfrastrukturen stehen vermehrt unter dem Druck in Informationssicherheit zu investieren und eine Zertifizierung nach der ISO 27001 durchzuführen. Für Dienstleister im Bereich der Energieversorgung könnte eine ISMS Zertifizierung bald zu einem Muss werden.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, führte AGCS erstmalig eine 27001 Zertifizierung durch.
„Ein hohes Informations-Sicherheitsniveau basiert jedoch nicht allein auf der Umsetzung technischer Maßnahmen. Die Awareness der Mitarbeiter, die Dokumentationen, erst diese Grundlagen und das Ineinandergreifen von technischen und organisatorischen Maßnahmen schaffen ein robustes Daten-Sicherheitsniveau.", erläutert AGCS Vorstand Franz Keuschnig.

Lesen Sie mehr: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200629_OTS0112/erfolgreiche-zertifizierung-nach-iso-27001

 

Mitteleuropäische Biomasse Konferenz – Graz als Treffpunkt der Biomassebranche

Von 22.-24.01.2020 fand in Graz die 6. Mitteleuropäische Biomasse Konferenz statt. Frau Ministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP, BMNT (Ressorts: Landwirtschaft, Regionen), eröffnete die Konferenz und betonte die essentielle Rolle von Gas zur Flexibilisierung des österreichischen Energiesystems und wies dabei auf die Rolle von erneuerbaren Gasen, speziell von Biogasanlagen hin. Frau Ministerin Leonore Gewessler, Grüne, BMvit (Ressorts: Umwelt, Infrastruktur, Klima, Mobilität) konnte auch für eine Keynote Rede gewonnen werden, in welcher sie auf die Weiterentwicklung des erneuerbaren Gase Sektors als wichtige Säule der geplanten Regierungsarbeit hinwies.

In über 35 Themenblöcken wurde die Zukunft des Biomassesektors diskutiert, wobei dem Thema „100% erneuerbares Erdgas“ eine besondere Rolle im Programm zugeschrieben wurde.

Auch seitens der Gasbranche wurde betont, dass Gas aufgrund seiner Energiedichte und Speicherbarkeit der Energieträger der Zukunft sein wird, jedoch eine Transformation der Herstellung hinzu erneuerbaren Quellen kommen muss und wird.

AGCS Biomethan Register Austria war mit einem Vortrag unter dem Titel „Registersystem zur Administration von Bewegungen erneuerbarer Gase“ vertreten. Die jetzigen und zukünftigen Aufgaben von Biomethannachweisen zeigen auf, dass deren Ausgestaltung sowohl vielseitig und flexibel ausfallen muss, um den entsprechenden gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, sowie europaweit harmonisiert werden müssen, um den Marktteilnehmern Zugang zu einem internationalen Biomthanmarkt zu ermöglichen.

 

European Green Deal

Präsidentin der europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat am 11.12.2019 den „European Green Deal“ veröffentlicht, welcher als Richtlinienplan der europäischen Kommission für die nächsten Jahre gelten soll und die Europäische Union in eine Vorreiterrolle bringen soll, um EU-weit eine klimaneutrale Wirtschaft bis 2050 zu erreichen.

Das Europäische Erneuerbare-Gase Register ERGaR (European Renewable Gas Registry) hat diesbezüglich eine Stellungnahme abgegeben, in welcher die Vorteile und Eigenschaften von Biomethan hervorgehoben werden; Bsp durch Verwertung von organischen Abfällen und Reststoffen aus Gemeinden, Landwirtschaft und Industrie sowie durch den Einsatz von Biomethan in derzeitigen Heizsystemen und für den Transportsektor, speziell im Schwer- und Seeverkehr.

Die gesamte Pressemitteilung zur Stellungnahme ist hier einzusehen: Link
Kommunikation der Europäischen Kommission zum „European Green Deal“: Link

 

Teilnahme des Biomethan Registers an der Tagung Biogas 19

Am 3.12.2019 fand in St. Pölten die Biogas 19, die jährliche Tagung des Kompost und Biogas Verbandes statt. Hochkarätige Vortragende aus Forschung, Industrie und Politik waren sich darüber einig, dass die Biogastechnologie einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der notwendigen Emissionsminderungen an Treibhausgasen beitragen wird, sowie die Nährstoffrückführung durch die Biogastechnologie ein Paradebeispiel der viel diskutierten Kreislaufwirtschaft darstellt.

Das AGCS Biomethan Register Austria war mit einem Stand an der Veranstaltung beteiligt und konnte Marktteilnehmer mit Hilfe der neuen Broschüre über nationale Kooperationen sowie internationale informieren.

Zum Rückblickfolder

REGATRACE Newsletter

REGATRACE hat es sich zum Ziel gesetzt, Biomethan zur europäischen Marktreife zu bringen. AGCS Gas Clearing and Settlement ist einer von 15 internationalen Partnern des REGATRACE Projektes.

Biomethan als flexibler und verlässlicher Energieträger wird durch das REGATRACE-Projekt in Europa in den Fokus gerückt. Da Biomethan chemisch und physikalisch die gleichen Eigenschaften wie Erdgas aufweist, wird die europäische Gasinfrastruktur als Logistiksystem herangezogen.

Der erste österreichische Newsletter im Rahmen des REGATRACE Projektes ist ab sofort verfügbar. Unter dem folgenden Link können Sie den Newsletter digital öffnen und die wichtigsten Informationen des Projektes, als auch die neuesten Informationen aus den beteiligten Partnerländern einsehen:

Link Englische Version des internationalen Newsletters: https://www.regatrace.eu/regatraces-first-newsletter-released/

Link: Nationaler Newsletter Österreich
 

 

AGCS Biomethan Register Austria im Biogas Channel

Bei der diesjährigen „European Biogas Conference“ wurde unser Projektmanager Andreas Wolf vom europäischen Biogas Channel interviewt und hat Zweck und Aufgaben des Biomethan Register Austria erklärt.
Dabei wurde die Wichtigkeit von transparenten und vertrauensvollen nationalen Biomethanregistern herausgestrichen, welche für die Dokumentation von erneuerbaren Gasen eine sehr wichtige Rolle spielen. Die Nachweise von erneuerbaren Gasmengen versehen mit Attributen wie Nachhaltigkeitskriterien der Ausgangsstoffe und Produktionsprozesse können sowie anderen spezifischen Eigenschaften spielen bei der Vermarktung eine sehr wichtige Rolle und werden durch den Biomethannachweis bestätigt.
Zur besseren Integration in den europäischen Energiemarkt sind diese mit anderen Mitgliedsländern und Registern abzustimmen. Dies ist die Kernaufgabe im Rahmen der AGCS Mitgliedschaft bei der Organisation „ERGaR – European Renewable Gas Registry“.
Link : https://www.biogaschannel.com/en/video/market-and-policy/29/biomethane-register-operational-austria-2012/1710/

 

Die Zukunft von Biomethan – zum Nachhören im Biogas Channel

Biomethan zur Einspeisung in das Gasnetz ist die Zukunftsperspektive zur Entschärfung des Klimawandels! Erfahren Sie mehr im Interview mit unserer Projektmanagerin Stefanie Königsberger.
Biomethan wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, nationale, europaweite und internationale Klimaziele zu erreichen. Die Biogas-/Biomethantechnologie kann zu signifikanten Emissionsminderungen an Treibhausgasen durch die Verarbeitung von kommunalen, landwirtschaftlichen und industriellen, organischen Abfällen und Reststoffen führen. Das produzierte Biomethan kann ohne technische Anpassungen an der Gasinfrastruktur in das Gasnetz eingespeist und darin transportiert werden und somit dem Heizungs- und Kältesektor und der Industrie zugeführt sowie im Transportsektor eingesetzt werden, wodurch fossile Brenn- und Treibstoffe ersetzt werden. Zusätzlich werden Nährstoffe aus organischen Abfällen zurückgewonnen und können landwirtschaftlichen Böden als organischer Dünger zugeführt werden. Statusinformationen zu Biomethan in verschiedenen europäischen Ländern werden im Interview genauer beleuchtet.
Link: https://www.biogaschannel.com/en/video/market/12/biogas-europe-what-outlook-development/1694/

 

AGCS als Plattform für Branchentreffen des Biomethansektors

AGCS Gas Clearing & Settlement AG lud am 04.09.2019 in das Palais Liechtenstein zum Workshop 'Erneuerbarer Gasmarkt: Status und Perspektiven in Österreich und Europa'.

Anfang September wurden zirka 70 Stakeholdern aus den Energie-, Gas- und Biomethansektoren die neuesten Entwicklungen des österreichischen und europäischen erneuerbaren Gasmarktes bei einem gemeinsamen Branchentreffen präsentiert. Durch das Engagement des AGCS Biomethan Register Austria in internationalen Projekten (BIOSURF und REGATRACE) sowie in grenzübergreifenden Kooperationen mit dem Deutschen Biogas Register (Betreiber: dena Deutsche Energie Agentur) und dem Europäischen Erneuerbaren Gas Register ERGaR, wurde die treibende Kraft Österreichs für die Integration von Biomethan im europäischen Gasmarkt sichtbar. Vorträge des Umweltbundesamtes und der OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom zeigten die aktuellen Entwicklungen sowie die Abwicklungspraxis am österreichischen Erneuerbaren-Energie-Sektor. Vertreter des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus stellten die Vision des zu erwartenden Erneuerbaren Ausbaugesetzes vor. E-Control nutzte die Veranstaltung, um die Gaskennzeichnungsverordnung in ihren Grundzügen vorzustellen. Dabei wurde auch die offizielle Kundmachung der Verordnung, welche mit Mitte September zu erwarten ist, angekündigt. Die Potentiale der Biomethantechnologie zur Erreichung der Klimaziele stehen bereit, gehoben zu werden. Das Interesse einer stärkeren Integration von Biomethan in den österreichischen Gasmarkt ist hoch. AGCS Gas Clearing & Settlement AG bringt ihr Knowhow für zentrale Clearing- und Registersyteme ein und schafft damit die notwendigen organisatorischen, technischen und nachweisspezifischen Rahmenbedingungen für eine neutrale und sichere Registerführung.

zur Presseaussendung

 

Workshop Biomethan Register Austria: Status Quo und zukünftige Entwicklungen (04.09.2019)

AGCS Gas Clearing and Settlement AG lädt alle Marktteilnehmer des Biomethan Register Austria, herzlich zu der Veranstaltung Biomethan Register Austria: Status Quo und zukünftige Entwicklungen am 04.09.2019 (Vormittag) in das Palais Liechtenstein ein.

Die Veranstaltung dient dem Austausch von Praxiserfahrungen und dem Kennenlernen aller Marktteilnehmer.

Workshop Erneuerbarer Gasmarkt: Status und Perspektiven in Österreich und Europa (04.09.2019)

AGCS Gas Clearing and Settlement AG lädt Sie herzlich zum Workshop Erneuerbarer Gasmarkt: Status und Perspektiven in Österreich und Europa am 04.09.2019 (Nachmittag) in das Palais Liechtenstein ein. 

Bei der halbtägigen Veranstaltung werden wir mit Ihnen neueste Entwicklungen des österreichischen und europäischen Gasmarktes diskutieren und anstehende Veränderungen in Österreich mit den involvierten Stakeholdern beleuchten.

Go Live Kooperation dena

Die Registerführer aus Deutschland, die deutsche Energieagentur (dena) und Österreich, die AGCS Gas Clearing and Settlement AG haben die Kooperation zum Austausch von Biomethannachweisen zwischen beiden Ländern operativ gestartet. Seit 25.07.2017 sind alle technischen, rechtlichen und organisatorischen Dokumente und Prozesse vollumfänglich umgesetzt, so dass Marktteilnehmer deren Biomehannachweise zwischen beiden Ländern grenzüberschreitend transferieren können. Damit ist ein gesicherter Eigentumsübergang auf Basis von standardisierten Prozessen erstmalig in Europa für Biomethannachweise operativ umgesetzt.

Kooperationsabschluss Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt (UBA) und die AGCS haben am 20.06.2017 eine Kooperationsvereinbarung für den Austausch von Informationen bezüglich der Einspeisung und Verwertung von Biomethan im Sinne der Krafstoffverordnung geschlossen. Damit kann eine Doppelzählung durch die von beiden Partnern betriebenen Systeme, das Nachhaltigkeitsnachweisregister (elNa) des UBA und das Biomethan Register Austria der AGCS ausgeschlossen werden.

Neue Allgemeine Bedingungen

Das AGCS Biomethanregister verfügt seit 01.06.2017 über neue Allgemeine Bedingungen. Die Anpassungen vor dem Hintergrund der bestehenden Kooperation mit dem deutschen Biogasregister durchgeführt und ermöglichen zukünftigen Vereinbarungen mit weiteren Registerstellen.

Des Weiteren wurden die Nachweiseattribute erweitert, womit folglich mehrere Eigenschaften auf den Nachweisen vermerkt werden können. Die genauen Attribute entnehmen Sie dem neuen Kriterienkatalog.

LINK

Nachweiskalender 2017 online

Die neue Version des Nachweiskalenders für das Clearingjahr 2017 wurde fertiggestellt und kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: Download Nachweiskalender 2017.

Bei etwaigen Fragen steht Ihnen unser Kundenservice unter info@biomethanregister.at gerne zur Verfügung.

Bilanzgruppenkoordinator AGCS betreibt ab 01.08.2012 das österreichische Biomethanregister

Das webbasierte Nachweisregister für Biomethan generiert für in das Erdgasnetz eingespeiste Biomethanmengen Nachweise je Biomethanproduktionsanlage.

Mit der Änderung des Ökostromgesetzes 2011 ist der Bilanzgruppenkoordinator AGCS (Austrian Gas Clearing und Settlement AG; www.agcs.at) dafür verantwortlich, auf monatlicher Basis Bestätigungen mit einer eindeutigen Identifizierungskennung über ins Erdgasnetz eingespeiste Biomethanmengen auszustellen. Dieses kann an beliebiger Stelle in das Netz eingespeist werden und kann insbesondere zur Ökostromerzeugung an beliebiger Stelle des Verteilernetzes wieder entnommen werden. Damit ist es nicht mehr notwendig das Biomethan vor Ort zu verwerten.


Diese Biomethanmengen sind wie auch alle anderen Einspeisungen Bestandteil des Bilanzgruppenmodells. Daher werden von der AGCS (als Bilanzgruppenkoordinator) im Clearingsystem eigene Konten für alle registrierten Biomethananlagen geführt. Das Clearingsystem schafft somit die Datenbasis für das Biomethan Register Austria. Dieses dient sowohl als Grundlage für die Abwicklung der Förderungen von verstromten Biomethan durch die Ökostromabwicklungsstelle wie auch als Basis für zusätzliche Möglichkeiten der Vermarktung dieses Produktes. In diesem Sinne bietet die Plattform den Teilnehmern auch die Möglichkeit eines nachvollziehbaren und gesicherten Eigentumsübergang von Biomethan in Österreich.

Rückfragehinweis: Biomethan Register Austria

Website: www.biomethanregister.at
E-Mail: info@biomethanregister.at